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Aktuelle Seminare - Detailinfos



Marija Ptok     Portrait


Frei sprechen sicher vortragen
- Rhetorik im Beruf -

Das Seminar richtet sich an alle, zu deren Aufgaben es gehört, im Berufsalltag Vorträge zu halten, Beiträge und Stellungnahmen zu vertreten oder Wissen zu vermitteln (z.B. als Pädagogen in Konferenzen oder in Elternabenden, als Kursleiter, als Team- und Projektleiter in Besprechungen etc.).

In diesem Seminar lernen und erüben Sie das grundlegende rhetorische "Handwerkszeug" und bekommen viele praktische Tipps und Kniffe an die Hand. Sie erfahren, wie Sie diese mit Ihrer persönlichen Art verbinden und so individuell frei sprechen lernen können.

Seminarinhalte und Schwerpunkte:
- Wie bereite ich mich vor?
- Mit welchen Menschen habe ich zu tun? (Zielgruppenorientierung)
- Wie gliedere und strukturiere ich meinen Vor- oder Beitrag?
- Wie ist meine Sprech- und Ausdrucksweise? Wie setze ich meine Stimme ein?
- Was signalisiert meine Körpersprache?
- Wie kann ich die Zuhörbereitschaft meiner Zuhörer aktivieren? (besonders bei "Trockenen Themen")
- Welche Möglichkeiten habe ich, mit Unsicherheit und Lampenfieber umzugehen?
- Wie schätze ich selbst meine rhetorischen Fähigkeiten ein?
- Wie sehen mich andere?

Methodik:
Wir arbeiten im Seminar mit praktischen Übungen, Gruppen- und Einzelarbeiten.

Teilnehmeranzahl:
6 - max.10 Personen

Seminarleitung:
Marija Ptok, Beratung & Kommunikation, Berlin

11. Februar 2005, 17.00 Uhr 20.00 Uhr
12. Februar 2005,   9.00 Uhr 17.00 Uhr
Ort: Bildung & Entwicklung (Forum Kreuzberg), Köpenickerstr. 174

 

Gespräche führen, Ziele erreichen, Beziehungen stärken
- Kommunikation im Beruf -

Das Seminar richtet sich an alle, deren Großteil ihrer alltäglichen Arbeit aus Gesprächen mit anderen (Kollegen, Eltern, Mitarbeitern, Vorgesetzten, Klienten...) besteht. Die Art und Weise, wie Menschen miteinander sprechen, bestimmt in höchstem Maße den Verlauf eines Gespräches - und damit das gewünschte Ergebnis. Nur durch eine klare Verständigung können Ziele vereinbart, Probleme gelöst, Maßnahmen koordiniert werden. Zwar sind berufliche Gespräche meist zweckorientiert, erfüllen darüber hinaus aber auch wichtige soziale und emotionale Bedürfnisse. Viele Gespräche verlaufen zielorientiert und ruhig. Andere hingegen sind schwierig und emotionsgeladen. Gerade diese aber haben eine besondere Bedeutung und wirken sich entscheidend auf die Zusammenarbeit aus.

Es ist daher eine Hilfe, grundlegende Gesprächstechniken und die psychologischen Grundlagen der Gesprächsführung zu kennen. Dieses Seminar bietet die Möglichkeit, sie zu erlernen.

Inhalte:
Grundlegende Gesprächstechniken:
- Effektive Gesprächsvorbereitung
- Aufbau und Struktur eines Gespräches / Gesprächsphasen
- Fragetechniken
- Aktives Zuhören und beobachten: verbale und nonverbale Signale erkennen
- Nutzenargumentation
- Umgehen mit Widerständen, Einwänden und Vorwänden
- Klare Vereinbarungen treffen

Psychologische Grundlagen:
- Zusammenwirken von Sach- und Beziehungsebene
- Grundhaltungen und Grundeinstellungen erkennen, analysieren und ggfs. verändern
- Umgang mit Emotionen im beruflichen Alltag
- Einschätzung des eigenen Gesprächsverhaltens
- Einschätzung des/der Gesprächspartner/s

Zielgruppe:
Pädagogen, Kurs- und Seminarleiter, Projekt- und Teamleiter, etc.

Zielsetzung:
Das Seminar vermittelt methodische und soziale Kompetenzen, um Gespräche zielorientiert und konstruktiv zu gestalten.

Methodik:
Die Inhalte werden im Seminar im Plenum, in Arbeitsgruppen, in Einzelarbeiten und in Rollenspielen erarbeitet. Damit Sie den optimalen Nutzen für sich aus dem Seminar ziehen können, orientieren sich die Rollenspiele an Ihrer alltäglichen Praxis. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie sich auf das Seminar vorbereiten und ein konkretes Praxisbeispiel ins Seminar mitbringen

Teilnehmeranzahl:
6 - max. 12 Personen

Seminarleitung:
Marija Ptok, Beratung & Kommunikation, Berlin

15. April 2005, 17.00 Uhr 20.00 Uhr
16. April 2005,   9.00 Uhr 17.00 Uhr
Ort: Bildung & Entwicklung (Forum Kreuzberg), Köpenickerstr. 174

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Beate Krützkamp     Portrait


Sprechen im Chor
Sprechchöre haben in unserer gegenwärtigen Kultur einen schlechten Stand. Wir begegnen ihnen auf Demonstrationen, im Fußballstadion oder in der Kirche.

Doch liegt in ihnen eine positive Kraft, die wir meist verkennen. In einem Sprechchor ereignet sich das, worum an vielen Stellen gerungen wird: der harmonische Zusammenklang von Gruppe und Individuum.
Das Individuum ordnet sich in eine Gruppe ein, ohne jedoch seine Eigenständigkeit zu verlieren, während die Gruppe in der Lage ist das Individuum mit seinen Eigenheiten aufzunehmen. Aus diesem Wechselverhältnis kann ein Synergieeffekt entstehen, der alle Menschen, die an dem Geschehen teilnehmen, bereichert.

Dieses Wechselspiel von eigener Stimme und gemeinsamem Sprechen werden wir durch Bewegungs- und Sprachübungen anhand moderner Texte erarbeiten.

Stimmt meine Stimme?
Die eigene Stimme und der Chorklang im Raum. Haltung und Atem. Mit der Stimme führen.

29. Januar 2005, 9.00 - 21.00 Uhr
30. Januar 2005, 9.00 - 13.00 Uhr
Ort: Michael Tschechow Studio Berlin (Forum Kreuzberg), Eisenbahnstr. 21

Gestisches Sprechen
Die Gebärde in der eigenen Sprache. In die Geste eines anderen schlüpfen.
Ein Bild gemeinsam denken und daraus Gesten entwickeln.

4. März 2005, 18.00 - 21.00 Uhr
5. März 2005,   9.00 - 18.00 Uhr
6. März 2005, 10.00 - 13.00 Uhr
Ort: Michael Tschechow Studio Berlin (Forum Kreuzberg), Eisenbahnstr. 21

Die Kraft der Laute
Wie erreicht man über den Klang und die Laute eine tiefere Schicht beim Zuhörer?

6. Mai 2005, 18.00 - 21.00 Uhr
7. Mai 2005,   9.00 - 18.00 Uhr
8. Mai 2005, 10.00 - 13.00 Uhr
Ort: Michael Tschechow Studio Berlin (Forum Kreuzberg), Eisenbahnstr. 21

Dynamik, Rhythmus und die Kraft der Pause
Zusammenfassung der vorausgehenden Schritte und Abschlußpräsentation

3. Juni 2005, 18.00 - 21.00 Uhr
4. Juni 2005,   9.00 - 18.00 Uhr
5. Juni 2005, 10.00 - 13.00 Uhr
Ort: Michael Tschechow Studio Berlin (Forum Kreuzberg), Eisenbahnstr. 21

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Jobst Langhans     Portrait


Geheimnisse des Schauspiels - die Geburt des Unbenennbaren

Zwischen Schauspieler und Publikum findet ein feiner Dialog statt, der uns jedoch meist entgeht, da unsere gesamte Aufmerksamkeit auf die Handlung gerichtet ist.

Gelingt es dem Schauspieler, diesen Dialog anzuregen, so kann es geschehen, dass sich das ereignet, was wesentliches Merkmal des Theaters ist: die Geburt des Unaussprechlichen, oder „der Himmel über der Bühne“, wie manche Kollegen diesen Zustand nennen.

Es sind nicht nur die Inhalte, die uns ins Theater locken, sondern vielmehr wollen wir dabei sein und erleben, wie dieses Unaussprechliche geboren wird. Findet „es“ statt, so sind wir begeistert, wo nicht, verlassen wir enttäuscht die Vorstellung.

Der Schauspieler weiß, dass der Dialog nicht immer angezündet werden kann und sein Lampenfieber ist Ausdruck der bangen Frage: „Wird das Unaussprechliche geboren oder bleibt die Vorstellung routiniert und tot?“ Auch ist ihm klar, dass diese Geburt nicht nur ein Produkt des Zufalls ist, sondern dass sie an Bedingungen geknüpft ist und Gesetzen folgt; Gesetzen, die man verstehen und lernen kann.

Zwei Gesichtspunkte werden in den Seminaren hervorgehoben: Der Umgang mit sich selbst, oder dem, was wir den inneren Schauplatz nennen; dem Umgang mit der eigenen Fantasie, den Vorstellungen, dem Verhältnis zur eigenen Authentizität - und dem Verhältnis zum Partner und Publikum; damit verbunden die Fragen nach dem Aufgreifen und Spiel mit den Impulsen, die von meinem Gegenüber kommen - dem Eros zwischen Schauspieler und Publikum.

Der innere Schauplatz
Arbeitsschwerpunkte sind die physischen und seelischen Bedingungen des Schauspielers,
bzw. des Vortragenden, die für eine inspirierende Vorstellung Voraussetzung sind.

30. April 2005, 10.00 - 18.00 Uhr
  1. Mai  2005, 10.00 - 16.00 Uhr
Michael Tschechow Studio Berlin, Eisenbahnstr. 21, 10997 Berlin

Der Eros zwischen Schauspieler und Publikum
Während dieses Seminars interessiert uns der Prozess zwischen Bühne und Publikum.

4. Juni 2005, 10.00 - 18.00 Uhr
5. Juni 2005, 10.00 - 16.00 Uhr
Michael Tschechow Studio Berlin, Eisenbahnstr. 21, 10997 Berlin

Grundlage der Arbeit bilden vor allem die methodischen Anregungen für Schauspieler von Michael Tschechow und des Altmeisters Konstantin Stanislawski - zwei der wichtigsten Theaterreformer, die der Frage nachgingen, ob Inspiration eine Frage von Talent und Zufall sei, oder ob es dafür Bedingungen gibt, die methodisch geschult werden können.


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